Wichtige Hinweise und aktuelle Informationen

Sehr geehrte Damen und Herren
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient

Sie haben am Universitätsspital Basel bereits ein elektronisches Patientendossier (myEPD) eröffnet oder möchten neu ein myEPD eröffnen. Hiermit möchten wir Sie über die aktuelle Entwicklung von myEPD informieren.

Es ist die einmalige Chance entstanden, dass der Trägerverein Nordwestschweiz und die Kantone der Nordwestschweiz gemeinsam mit anderen Kantonen und Organisationen ein EPD beinahe flächendeckend in der deutschsprachigen Schweiz und nicht nur in unserer Region anbieten können. In diesem Zusammenhang entsteht die grösste eHealth-Gemeinschaft der Deutschschweiz zur Einführung des elektronischen Patientendossiers, an der sich auch die Nordwestschweiz beteiligen wird. In Folge wird das myEPD Projekt abgeschlossen. Diese Umstellung bedingt, dass die bisherigen myEPD geschlossen werden müssen. Auch eine Neueröffnung von myEPD ist nicht mehr möglich.

Was bedeutet das für myEPD-Dossierinhaber?

Während dieses organisatorischen und technischem Umbaus können die bestehenden elektronischen Patientendossiers (EPD) am Universitätsspital Basel nicht mehr weitergeführt werden. Weitere Informationen dazu sowie Serviceangebote zur Sicherung der persönlichen Daten und Dokumente finden myEPD-Dosssierinhaberinnen und Dossierinhaber in ihrer E-Mail-Post.

Für die Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit dem Wechsel des elektronischen Patientendossiers möchten wir uns entschuldigen.

Wann können neue Elektronische Patientendossiers eröffnet werden?

Ab etwa Mitte 2020 werden am Universitätsspital Basel und in anderen Gesundheitseinrichtungen der Nordwestschweiz wieder elektronische Patientendossiers durch die axsana AG und weitere Stammgemeinschaften angeboten. Sie können dann Ihr neues elektronisches Patientendossier nach Wunsch z.B. am USB eröffnen.

Erläuterungen zu den Hintergründen

Die Umsetzung von „myEPD“ erfolgte im Rahmen des EPD-Pilotprojektes Nordwestschweiz. Das Pilotprojekt wurde vom Kanton Basel-Stadt initiiert und unter der Leitung des Trägervereins eHealth Nordwestschweiz umgesetzt. Mit dem Pilotprojekt konnte erstmalig in der Schweiz ein funktionierendes und gesetzeskonformes elektronisches Patientendossier eingeführt werden.

Künftig werden der Trägerverein eHealth Nordwestschweiz und der Kanton Basel-Stadt ihre eHealth- Aktivitäten zur Einführung des EPD zusammen mit anderen Kantonen der Deutschschweiz in einer grossen Stammgemeinschaft – der axsana AG – zusammenführen und so eine überregionale gemeinsame EPD-Plattform betreiben. Die Umstellung bedingt, dass die bisherigen EPD geschlossen werden. Eine direkte Übertragung der Daten in ein neues EPD ist aus rechtlichen Gründen nicht zulässig.

Die Möglichkeit zur Neueröffnung von Elektronischen Patientendossiers wird ab Mitte 2020 vorgesehen. Die Spitäler und weitere Gesundheitseinrichtungen der Nordwestschweiz werden dann der Bevölkerung das Elektronische Patientendossier über die Stammgemeinschaft der axsana AG anbieten. Die axsana wird das EPD in 13 Kantonen anbieten: ZH, BE, SH, SG, ZG, LU, UR, SZ, NW, OW, BS, SO, BL. Damit entstehen für die Spitäler der angeschlossenen Kantone die Voraussetzungen zur Führung des EPD in einer gemeinsamen Stammgemeinschaft.