Warum setzen die Kantone das Projekt EPD einzeln und nicht gemeinsam um?

Das EPD basiert auf einer nationalen Gesetzgebung und einem präzis regulierenden Ausführungsrecht, an das sich alle Anbieter bis in das kleinste Detail halten müssen. Ausserdem prägt das Koordinationsorgan von Bund und Kantonen eHealth Suisse die strategische Ausrichtung der Umsetzung und jener Aspekte, die das Gesetz nicht regelt. Wie in fast allen Ländern mit EPDs muss der organisatorisch-technische Betrieb auch in der Schweiz in den Versorgungsregionen (z. B. Nordwestschweiz) oder Versorgungsstrukturen (z. B. Apothekenverbund) erfolgen. Nur so lassen sich die Angebote finanzieren und sicher betreiben. Ausserdem kann auf regionale und kulturelle Eigenheiten eingegangen werden. Die regionalen EPD-Stammgemeinschaften, welche nur Zusammenschlüsse der Gesundheitseinrichtungen zum Zweck des Betriebs von EPDs und eHealth-Plattformen darstellen, sind aber bestrebt, viele Rahmenbedingungen einheitlich und national regeln zu lassen.

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